Eine Photovoltaikanlage arbeitet im besten Fall 25–30 Jahre. Doch schon nach wenigen Jahren können defekte Zellen, Hotspots, Modulbrüche oder Verschattung die Leistung einer Anlage um 10–30 % reduzieren – ohne dass man es von außen sieht.

Unsere Drohne mit hochauflösender Wärmebildkamera (Thermografie) macht diese unsichtbaren Verluste sichtbar. In einem einzigen Überflug analysieren wir Deine gesamte Anlage – schnell, sicher, ohne Dachdecker und ohne Produktionsunterbrechung.

Für wen ist die PV-Drohneninspektion geeignet?

✓  Privateigentümer mit Dachanlagen✓  Energieversorger & Stadtwerke
✓  Gewerbebetriebe mit Flachdachanlagen✓  Hausverwaltungen & WEGs
✓  Landwirte mit Agri-PV oder Scheunendächern✓  Freiflächenanlagenbetreiber (>100 kWp)
✓  Solar-Investoren & Fonds✓  Handwerker & Wartungsunternehmen

Was erkennt die Thermografie-Drohne?

Hotspots

Überhitzte Zellen oder Zellbereiche – oft durch Teilbeschattung, Verschmutzung oder interne Kurzschlüsse verursacht. Hotspots können im schlimmsten Fall Brände auslösen und verschlechtern dauerhaft die Modulleistung.

Defekte Bypass-Dioden

Eine defekte Bypass-Diode führt dazu, dass ganze Zellstränge ausfallen. Im Wärmebild zeigt sich das als gleichmäßig warme Streifen über das Modul.

Zellrisse (Mikrorisse)

Mikrorisse entstehen oft durch mechanische Belastung (Hagel, Schneelasten, Transport). Sie sind mit bloßem Auge unsichtbar, im Thermobild aber deutlich erkennbar.

Schneckenpfade (Snail Trails)

Oxidations-Verfärbungen entlang von Mikrorissen – ein Indikator für langfristig sinkende Leistung.

Modulbrüche & Frontglasrisse

Physikalische Beschädigungen, die den Wirkungsgrad direkt senken und die Anlage bei Feuchtigkeit gefährden.

Verschmutzungen & Bewuchs

Laub, Vogelkot, Moos oder Staub auf einzelnen Modulen erzeugen lokale Schatteneffekte und reduzieren den Ertrag.

Ablauf einer PV-Inspektion

1. Anfrage & Angebotserstellung

Du teilst uns Anlagengröße, Standort und gewünschten Inspektionstermin mit. Wir erstellen Dir innerhalb von 24 Stunden ein Angebot.

2. Terminvereinbarung

Für optimale Ergebnisse führen wir die Thermografieinspektion bei geringer Windgeschwindigkeit, klarem Himmel und ausreichender Einstrahlung (>600 W/m²) durch – idealerweise mittags oder am frühen Nachmittag.

3. Drohnenflug & Thermografieerfassung

Unser Pilot überfliegt die gesamte Anlage systematisch mit der Wärmebildkamera. Jedes Modul wird vollständig erfasst. Flugzeit: je nach Anlagengröße 15–90 Minuten.

4. Auswertung & Bericht

Wir werten alle Thermografieaufnahmen aus, identifizieren auffällige Module und erstellen einen strukturierten Inspektionsbericht mit Bildmaterial, Fehlerklassifikation und Handlungsempfehlung.

5. Auslieferung des Berichts

Du erhältst den vollständigen Bericht als PDF inkl. Lageplänen, annotierten Thermografiebildern und konkreten Empfehlungen – nutzbar für Deine Wartungsfirma, den Hersteller oder die Versicherung.

Was bekommst Du als Ergebnis?

  • Vollständiger Thermografie-Inspektionsbericht als PDF
  • Annotierte Wärmebilder aller auffälligen Module mit GPS-Koordinaten
  • Lageplan der Anlage mit Markierung defekter Module
  • Klassifizierung nach Fehlertyp und Schweregrad
  • Konkrete Handlungsempfehlungen (Austausch, Reinigung, Nachkontrolle)
  • Vergleichsdaten bei Folgeinspektion (Trendanalyse)
  • Dokumentation für Hersteller-Garantieansprüche und Versicherungen

Warum regelmäßige PV-Inspektionen sinnvoll sind

Eine 10-kWp-Anlage erzeugt bei durchschnittlichen Werten rund 10.000 kWh pro Jahr. Ein Ertragsverlust von nur 10 % bedeutet 1.000 kWh weniger – je nach Einspeisevergütung oder Eigenverbrauch sind das 100–300 Euro jährlich. Über 20 Jahre summieren sich nicht erkannte Defekte schnell auf mehrere tausend Euro Verlust.

Empfehlung: Thermografieinspektion alle 2–3 Jahre oder nach Extremwetterereignissen (Hagel, Sturm, starker Schneefall).

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Muss ich die Anlage für die Inspektion abschalten?

Nein. Für die Thermografieinspektion muss die Anlage in Betrieb sein – nur so sind die Wärmeunterschiede erkennbar. Es sind keine Eingriffe in die Elektrik notwendig.

Wie groß darf die Anlage sein?

Wir prüfen Anlagen jeder Größe – von der kleinen Hausdachanlage mit 5 kWp bis zur Freiflächenanlage mit mehreren Megawatt. Für sehr große Anlagen erstellen wir ein individuelles Angebot.

Was passiert nach der Inspektion?

Du erhältst unseren Bericht und kannst damit gezielt Deinen Solarteur oder Wartungsdienstleister informieren. Wir stellen den Bericht gerne auch direkt zur Verfügung oder begleiten Dich bei Garantieansprüchen.

Ist die Inspektion per Drohne akkreditiert?

Unsere Inspektionen sind nicht nach IEC 62446-3 akkreditiert – für eine zertifizierte Gutachtererstellung wende Dich an einen anerkannten Sachverständigen. Für Wartungszwecke, Eigendiagnose und Versicherungsdokumentation sind unsere Berichte jedoch vollständig geeignet.

Tipp: Kombiniere die PV-Inspektion mit einer Dachvermessung – so hast Du in einem Einsatz sowohl den Anlagenstatus als auch die aktuellen Flächendaten für eine mögliche Anlagenerweiterung.

Jetzt PV-Inspektion anfragen

Schreib uns Deine Anlagengröße und Deinen Standort – wir melden uns innerhalb von 24 Stunden mit einem Angebot.